Inklusion

Das wesentliche Prinzip inklusiver Pädagogik ist die Wertschätzung von Vielfalt in Bildung und Erziehung. Ziel ist die Schaffung einer Schule, die den Bildungs- und Erziehungsbedürfnissen aller Schüler*innen zu befriedigen hat, unabhängig seiner/ihrer ethischen, kulturellen, sozialen Herkunft.

Inhaltlich bezieht sich der Prozess inklusiver Schulentwicklung auf drei Ziel-Dimensionen (nach: Boban/Hinz):

„Inklusive Kulturen schaffen“ beinhaltet u. a.:

  • den Aufbau einer sicheren, akzeptierenden, zusammen arbeitenden und anregenden  Gemeinschaft, in der Jede und Jeder geschätzt wird, so dass alle Schüler*innen und Mitarbeiter*innen ihre bestmöglichen Leistungen erzielen können.
  • Inklusive Werte werden entwickelt, vermittelt und sind handlungsleitend im Alltag.
  • Die Schulkultur wird getragen von dem Vertrauen in die Entwicklungskräfte der Beteiligten und dem Anspruch, niemand je zu beschämen.

„Inklusive Strukturen etablieren“ beinhaltet u. a.:

  • Inklusion als zentralen Aspekt der Schulentwicklung absichern,
  • das Lernen und die Partizipationsmöglichkeiten aller Schüler*innen erhöhen,
  • auf die Vielfalt der Schüler*innen mit ihren kulturellen und persönlichen Einstellungen einzugehen,
  • Strukturen aus der Perspektive der Schüler*innen betrachten und für die Adressat*innen nutzen (Subjektorientierung).

„Inklusive Praktiken entwickeln“ beinhaltet u. a.:

  • die inklusiven Kulturen und Strukturen der Schule widerspiegeln.
  • die Partizipation anregen und Stärken und außerschulische Erfahrungen einbeziehen.
  • Für gemeinsames aktives Lernen an gemeinsamen Lerngegenständen für die Schule Ressourcen mobilisieren (Lebensweltbezug).