Mobile stationäre Betreuung nach §§ 19, 34, 35(a) oder 41 SGB VIII

Mobile stationäre Betreuung findet in Rahmen von Einzelwohnen oder in einer Wohngruppe statt. Es besteht die Möglichkeit gezielt eine Mädchen und Frauen WG als Schon- und Schutzraum zu nutzen.
Die jungen Menschen werden in bedarfsgerechten Wohnungen intensiv betreut. Über eine Rund-um-die-Uhr-Rufbereitschaft haben sie die Möglichkeit in Krisensituationen jederzeit Unterstützung zu nutzen.

Zielgruppe
Das stationäre Angebot ist für Personen im Alter zwischen 16 und maximal 27 Jahren konzipiert die:

  • nicht in ihren Herkunftsfamilien leben können, aber noch nicht selbstständig zurecht kommen,
  • Unterstützung in stationärer Form benötigen und einen Anspruch auf Jugendhilfe haben,
  • junge Volljährige und junge Erwachsene, die aufgrund von Erfahrungen aus ihrer Kindheit oder Jugend schwerwiegend traumatisiert sind und dadurch in ihrer weiteren Lebensführung eine intensive sozialpädagogische Betreuung benötigen

Zielsetzung
Ziel der Betreuung ist es, die jungen Menschen in ihren individuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten so zu fördern und zu stärken, dass es ihnen nach Beendigung der Betreuung möglich ist, ihr Leben selbständig und eigenverantwortlich zu führen und ihren Alltag ohne fremde Hilfe zu bewältigen. Die konkreten Inhalte der sozialpädagogischen Betreuung sind am Bedarf und den Möglichkeiten der/des Einzelnen ausgerichtet.
Mit diesem Hilfeangebot bieten wir beispielsweise:

  • Stärkung und Stabilisierung der Persönlichkeit,
  • Unterstützung beim Aufbau eines sozialen Netzwerkes
  • Erweiterung der emotionalen und sozialen Fähigkeiten,
  • Unterstützung und Integration in den Bereichen Schule, Ausbildung, Beruf,
  • Umgang mit Erkrankungen und Kooperation mit Ärzten, Kliniken und Therapeuten,
  • die Förderung eines angemessenen Freizeitverhaltens,
  • adäquater Umgang mit den vorhandenen finanziellen Mitteln.